Mission echte Welt: voller Erfolg!

Shownotes

Der Ausflug in die reale Welt war ein voller Erfolg – offenbar ist sie doch besser organisiert, als ihr Ruf vermuten lässt. Schon die andere Region präsentierte sich verdächtig ordentlich: überall kleine Geschäfte, gepflegte Ecken und eine Infrastruktur, die tatsächlich funktioniert. Busse fahren, Wege führen irgendwohin und man bekommt fast den Eindruck, hier hätte jemand einen Plan.
Das eigentliche Highlight: Der Junior hat seinen Freund im echten Leben getroffen. Nicht per Bildschirm, nicht als kleines Bildchen mit gelegentlichem Ton-Aussetzer, sondern dreidimensional, mit Beinen, Stimme und allem Drum und Dran. Das Experiment „soziale Kontakte außerhalb des WLANs“ ist damit offiziell geglückt – und soll nun unbedingt intensiviert werden.
Auch Oma und Opa durften mitten hinein ins Abenteuer und wurden zum großen Orthopäden-Check-up begleitet. Dort wurde fachkundig geprüft, vermessen und vermutlich festgestellt, dass nach ein paar Jahrzehnten Nutzung nicht mehr jedes Ersatzteil fabrikneu klingt. Aber dafür gibt es ja Fachleute – und Menschen, die beim Warten geduldig Gesellschaft leisten.
Für Frau Alltagswahnsinnhoch2 stand währenddessen der große Besprechungstag an: Was kann man tun, was muss man tun und wie schafft man es, sich selbst nicht ständig so doof zu finden? Die Antwort ist natürlich noch nicht vollständig ausformuliert, aber der Anfang ist gemacht. Vielleicht lautet ein wichtiger Punkt: weniger streng mit sich sein, öfter anerkennen, was bereits klappt – und nicht jede innere Baustelle sofort zum Großprojekt mit achtzehn Unterausschüssen erklären.
Und sogar das Wetter hat sich der neuen Lage angepasst. Draußen ist es jetzt offiziell ungemütlich genug für Kerze, Decke und heiße Schokolade. Perfektes Timing also: erst mutig die reale Welt erobern, dann zurück aufs Sofa und den Erfolg mit ordentlich Kakao begießen. So darf es gerne weitergehen.

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